Insights · · 15 Min. Lesezeit · HYPED
Google Unternehmensprofil optimieren: Die wichtigsten Schritte
Beanspruchen Sie Ihr Google Unternehmensprofil, verifizieren Sie es und tragen Sie vollständige Angaben zu Name, Adresse und Telefonnummer ein. Das ist der wirksamste erste Schritt, um Ihr Unternehmensprofil zu optimieren. Diese Grundlage erhöht die Chancen, im lokalen Suchergebnis und in Antworten von KI-Systemen aufzutauchen, denn Relevanz, Entfernung und Beliebtheit bestimmen, wer dort erscheint.
Kurz gesagt:
- Das Claimen, Verifizieren und Pflegen des Google-Unternehmensprofils ist essenziell, um in lokalen Suchergebnissen und KI-Antworten sichtbar zu werden.
- Eine korrekte und konsistente NAP-Darstellung sowie die Auswahl präziser Kategorien verbessern das Ranking deutlich.
- Regelmäßige Aktualisierungen von Fotos, Beiträgen sowie das Sammeln und Beantworten von Bewertungen steigern die Glaubwürdigkeit und Sichtbarkeit.
- Die technische Verknüpfung der Website mit strukturierten Daten nach dem LocalBusiness-Schema hilft dabei, Suchmaschinen die Unternehmensinformationen eindeutig zuzuordnen.
- Kontinuierliche Pflege und Monitoring des Profils sind effektiver als einzelne Großaktionen, wobei professionelle Unterstützung wie das HYPED Organic Growth System den Alltag erleichtert.
Inhaltsverzeichnis
- Profil beanspruchen und verifizieren: So gehen Sie vor
- Vollständige Basisdaten: Name, Adresse, Öffnungszeiten
- Kategorien, Attribute und Dienstleistungen richtig setzen
- Unternehmensbeschreibung mit Klarheit statt Keyword-Dichte
- Fotos und Videos regelmäßig aktuell halten
- Produkte und Angebote im Profil sichtbar machen
- Google Beiträge für Aktionen und Neuigkeiten nutzen
- Bewertungen sammeln, Link nutzen und richtig antworten
- Fragen und Antworten sowie Nachrichten aktiv steuern
- Strukturierte Daten und die Verknüpfung mit der Website
- Monitoring: Welche Kennzahlen regelmäßig zählen
- Checkliste: Die häufigsten Fehler auf einen Blick
- Wie kontinuierliche Pflege stärker wirkt als Einmalaktionen
- HYPED Organic Growth System als Unterstützung im Alltag
- Quellen
- FAQ
Profil beanspruchen und verifizieren: So gehen Sie vor
Bevor Sie irgendetwas optimieren, muss klar sein: Gehört das Profil wirklich Ihnen? Viele Unternehmen finden bei der Suche ein bereits bestehendes, unbeanspruchtes Profil, das Google automatisch aus Kartendaten erstellt hat. In diesem Fall claimen Sie es, statt ein neues anzulegen. Ein doppeltes Profil verwirrt Google und Kunden gleichermaßen und schadet der Sichtbarkeit mehr, als es hilft.
Der Ablauf ist meist unkompliziert: Sie suchen Ihr Unternehmen bei Google, klicken auf „Eigentümerschaft beanspruchen“ und starten die Verifizierung. Google bietet dafür verschiedene Wege an, deren Verfügbarkeit vom Kontotyp und Standort abhängt.
- Verifizierung per Postkarte: Google schickt einen Code an die Geschäftsadresse, das dauert oft mehrere Werktage.
- Verifizierung per Telefon oder SMS: schnellster Weg, aber nicht für jedes Profil verfügbar.
- Verifizierung per Video: für bestimmte Kategorien vorgesehen, bei denen ein Rundgang durch den Standort gefordert wird.
- Sofortverifizierung über die Search Console: möglich, wenn die Website bereits mit einem verifizierten Google-Konto verknüpft ist.
Halten Sie vor dem Start Handelsregisterauszug, Gewerbeanmeldung oder eine aktuelle Rechnung mit Firmenanschrift bereit. Diese Dokumente werden selten aktiv verlangt, beschleunigen aber jede Rückfrage von Google erheblich. Laut den Richtlinien für die Präsentation Ihres Unternehmens führen falsche Angaben während der Verifizierung zu Profilsperrungen, die sich oft nur schwer wieder aufheben lassen. Wer mehrere Standorte verifizieren will, sollte das über die Massenverwaltung im Unternehmensprofil-Manager erledigen und nicht jeden Standort einzeln von Grund auf anlegen.
Vollständige Basisdaten: Name, Adresse, Öffnungszeiten
NAP steht für Name, Adresse und Telefonnummer, und Konsistenz bei diesen drei Angaben ist eine der einfachsten, meistunterschätzten Stellschrauben. Google gleicht Ihre Angaben mit der Website, mit Branchenverzeichnissen und mit Kartendiensten ab. Weichen die Daten voneinander ab, sinkt das Vertrauen in die Richtigkeit des Profils, und genau dieses Vertrauen fließt in die Beliebtheit als Rankingfaktor ein.
- Tragen Sie den offiziellen Firmennamen ein, exakt wie auf Rechnungen oder am Ladenschild, ohne Zusatz von Keywords wie „beste Zahnarztpraxis Region“.
- Hinterlegen Sie eine Adresse, die einem physischen Standort entspricht; reine Einzugsgebiete ohne Kundenverkehr werden anders behandelt und verstecken die genaue Adresse automatisch.
- Pflegen Sie Öffnungszeiten inklusive Sonderzeiten für Feiertage, denn veraltete Zeiten sind einer der häufigsten Gründe für schlechte Bewertungen zur Erreichbarkeit.
- Prüfen Sie die Telefonnummer auf eine lokale Vorwahl statt einer zentralen Hotline, wenn der Standort für Kunden vor Ort relevant ist.
- Gleichen Sie diese Angaben mit dem Impressum der Website und mit externen Verzeichnissen wie Gelbe Seiten oder branchenspezifischen Portalen ab.
Die Richtlinien zur Unternehmensdarstellung beschreiben genau, wie Google mit Dienstleistern ohne Kundenverkehr, mit Einzugsgebieten und mit Mehrfachstandorten umgeht. Wer diese Feinheiten ignoriert, riskiert eine Einschränkung des Profils, oft ohne klare Fehlermeldung. Ein kurzer Blick in diese Richtlinie lohnt sich also, bevor Sie größere Änderungen vornehmen, etwa einen Umzug oder eine Umbenennung.
Kategorien, Attribute und Dienstleistungen richtig setzen
Die Hauptkategorie beantwortet eine einzige Frage: Was IST dieses Unternehmen? Nicht, was es zusätzlich anbietet oder wofür es wirbt. Eine Zahnarztpraxis wählt „Zahnarzt“, keine Kombination aus „Zahnarzt Notdienst Implantate Ästhetik“. Diese Zusatzinformationen gehören woanders hin, nämlich in Attribute und in die Dienstleistungsliste.
- Wählen Sie eine möglichst präzise Hauptkategorie und ergänzen Sie bis zu neun weitere Kategorien, wenn diese wirklich zutreffen.
- Nutzen Sie Attribute für Merkmale wie Barrierefreiheit, Zahlungsarten oder Angebote wie kostenloses WLAN.
- Legen Sie Dienstleistungen mit eigenem Titel, kurzer Beschreibung und, wo sinnvoll, einem Preis an.
- Prüfen Sie vorgeschlagene Dienstleistungslisten in der Verwaltung von Dienstleistungen im Unternehmensprofil, bevor Sie eigene Einträge erstellen.
- Vermeiden Sie doppelte Kategorien, die dasselbe Angebot nur anders formulieren.
Die Richtlinien zur Unternehmensdarstellung legen fest, dass Kategorien das Kerngeschäft beschreiben müssen und keine Werbeaussage sein dürfen. Eine falsch gewählte Kategorie wirkt sich direkt auf die Sichtbarkeit aus, weil Google darüber entscheidet, bei welchen Suchanfragen Ihr Profil überhaupt infrage kommt. Für Restaurants oder ähnliche Betriebe mit Reservierungen und Speisekarten gibt es zusätzliche, branchenspezifische Felder, die im Leitfaden für Restaurants beschrieben sind. Diese Feinheit übertragen Sie sinngemäß auf Ihre eigene Branche: Eine Werkstatt trägt Wartungsleistungen ein, eine Kanzlei ihre Rechtsgebiete.
Unternehmensbeschreibung mit Klarheit statt Keyword-Dichte
Die Unternehmensbeschreibung ist der Ort, an dem viele Profile unnötig verschenken, was sie an Vertrauen aufgebaut haben. Google erlaubt hier freien Text, aber keine Links, keine HTML-Formatierung und keine reine Aneinanderreihung von Suchbegriffen. Die Beschreibung soll dem Leser in wenigen Sätzen sagen, was Sie tun, für wen und was Sie von vergleichbaren Anbietern unterscheidet.
- Nennen Sie das Kerngeschäft in den ersten ein bis zwei Sätzen, ohne Umschweife.
- Ergänzen Sie ein konkretes Unterscheidungsmerkmal, etwa Spezialisierung, Zertifizierung oder Erfahrung in Jahren.
- Schließen Sie mit einem Hinweis zu Kontaktwegen oder Terminvereinbarung ab.
- Verzichten Sie auf Superlative ohne Beleg und auf wiederholte Keywords im selben Satz.
Eine Praxis könnte etwa formulieren: „Wir behandeln seit über zehn Jahren Erwachsene und Kinder in der Region und bieten Termine online oder telefonisch an.“ Das ist konkret, ohne aufdringlich zu wirken, und lässt sich auf jede Branche übertragen, wenn Sie Fachbegriff und Zeitraum austauschen.
Profi-Tipp: Schreiben Sie die Beschreibung zuerst für einen Menschen, der Sie noch nie gehört hat, nicht für einen Suchalgorithmus.
Fotos und Videos regelmäßig aktuell halten
Profile mit frischem Bildmaterial wirken glaubwürdiger, und Google selbst bevorzugt aktive Profile gegenüber solchen, die seit Jahren dieselben drei Fotos zeigen, wie die Hilfe zu lokalen Suchergebnissen beschreibt. Wer nur einmal Bilder hochlädt und das Profil dann liegen lässt, verschenkt einen Vorteil, den Wettbewerber mit wenig Aufwand für sich nutzen.
- Laden Sie mindestens einmal im Monat neue Fotos hoch: Teamaufnahmen, Arbeitsergebnisse, den Empfangsbereich oder saisonale Aktionen.
- Achten Sie auf ausreichende Auflösung und natürliches Licht statt auf gestellte Stockfotos, die Kunden ohnehin erkennen.
- Ergänzen Sie ein kurzes Video, etwa einen Rundgang durch die Räume oder eine Vorstellung des Teams.
- Setzen Sie das Titelbild und das Logo bewusst, denn beide erscheinen prominent in der Kartenansicht.
- Vermeiden Sie reine Werbebanner als Hauptbilder, diese wirken im Suchergebnis oft unpassend zugeschnitten.
Reale Szenen aus dem Arbeitsalltag schlagen generische Motive fast immer, weil sie Kunden eine ehrliche Erwartung an den Besuch vermitteln. Eine Werkstatt, die die Werkbank zeigt, wirkt vertrauenswürdiger als ein gekauftes Bild von fremden Werkzeugen.
Produkte und Angebote im Profil sichtbar machen
Ein Unternehmensprofil ohne hinterlegte Produkte oder Dienstleistungen zwingt Kunden dazu, erst auf die Website zu wechseln, um überhaupt zu verstehen, was Sie anbieten. Das kostet Klicks und Geduld. Der Produktkatalog eignet sich für Einzelhändler mit klar abgrenzbaren Artikeln, während die Dienstleistungsübersicht eher zu Kanzleien, Praxen oder Werkstätten passt, die Leistungen statt Waren verkaufen.
- Vergeben Sie einen klaren Titel pro Eintrag, keine Sammelbezeichnung wie „Verschiedenes“.
- Schreiben Sie eine kurze Beschreibung von ein bis zwei Sätzen, die den Nutzen benennt.
- Hinterlegen Sie einen Preis oder eine Preisspanne, wenn das branchenüblich ist.
- Ergänzen Sie ein passendes Bild pro Eintrag statt eines generischen Platzhalters.
- Ordnen Sie Angebote nach Nachfrage, sodass die gefragtesten Leistungen zuerst erscheinen.
Wer regelmäßig neue Leistungen ergänzt oder alte entfernt, hält den Katalog aktuell und vermeidet, dass Kunden ein Angebot suchen, das längst nicht mehr existiert.
Google Beiträge für Aktionen und Neuigkeiten nutzen
Google Beiträge, oft schlicht Posts genannt, sind eine der am stärksten unterschätzten Funktionen im Profil. Sie erscheinen direkt im Suchergebnis und bieten Raum für Aktionen, Neuigkeiten oder Veranstaltungen, ohne dass der Kunde die Website besuchen muss.
- Nutzen Sie das Format „Angebot“ für zeitlich begrenzte Aktionen mit klarem Enddatum.
- Verwenden Sie „Neuigkeiten“ für Produktlaunches, neue Öffnungszeiten oder Teamzuwachs.
- Setzen Sie „Event“ für Veranstaltungen mit festem Datum und Uhrzeit ein.
- Formulieren Sie eine eindeutige Handlungsaufforderung wie „Jetzt Termin buchen“ statt eines vagen „Mehr erfahren“.
- Ergänzen Sie UTM-Parameter im verlinkten Ziel, um Klicks später in der Analyse sauber zuzuordnen.
Ein Beitrag pro Woche reicht in den meisten Branchen aus, um das Profil aktiv wirken zu lassen, ohne dass die Inhalte sich abnutzen. Wer die Planungsfunktion nutzt, kann mehrere Wochen im Voraus vorbereiten und muss nicht jeden Beitrag spontan verfassen.
Bewertungen sammeln, Link nutzen und richtig antworten
Bewertungen sind der Faktor, der Kunden am unmittelbarsten überzeugt, und Google macht das Sammeln bewusst einfach: Jedes Profil erhält einen eigenen Bewertungslink, der sich als QR-Code ausdrucken oder digital verschicken lässt. Was dabei erlaubt ist und was nicht, regeln die Richtlinien zu Rezensionen recht eindeutig: Anreize wie Rabatte für eine Bewertung sind untersagt, ebenso das gezielte Aussortieren unzufriedener Kunden.
- Erzeugen Sie den Bewertungslink im Profil und binden Sie ihn als QR-Code an der Kasse, auf der Rechnung oder in der Terminbestätigung ein.
- Bitten Sie jeden Kunden gleichermaßen, unabhängig davon, wie zufrieden er wirkte, denn Selektion verstößt gegen die Richtlinien.
- Antworten Sie auf positive Bewertungen kurz und persönlich, etwa mit Bezug auf die genannte Leistung.
- Antworten Sie auf negative Bewertungen sachlich, ohne Rechtfertigung im Ton, und bieten Sie einen Kontaktweg außerhalb der Plattform an.
- Melden Sie Bewertungen, die gegen Richtlinien verstoßen, über die Meldefunktion für unangemessene Rezensionen, statt öffentlich zu streiten.
Aktives Antworten auf Bewertungen signalisiert Kundenorientierung, wie die Tipps für mehr Rezensionen festhalten, denn Google empfiehlt ausdrücklich, Kunden ans Bewerten zu erinnern und jede Rückmeldung zu beantworten.
Bei einer Rezension, die klar erfunden wirkt oder mit einer Drohung verbunden ist, gilt ein anderer Weg: Der Meldeprozess für Erpressungsversuche verlangt Belege wie Screenshots der Kommunikation, wird dafür aber mit höherer Priorität bearbeitet. Eine klare, wiederkehrende Routine, etwa wöchentlich alle neuen Bewertungen zu sichten und zu beantworten, verhindert, dass sich unbeantwortete Kritik über Wochen aufstaut.
Fragen und Antworten sowie Nachrichten aktiv steuern
Das Frage-und-Antwort-Feld im Profil füllt sich mit der Zeit von selbst, meist mit denselben drei oder vier Fragen, die jeder Kunde stellen würde. Wer diese proaktiv selbst beantwortet, verhindert falsche oder veraltete Antworten von Dritten.
- Stellen Sie die häufigsten Fragen (Parkmöglichkeiten, Barrierefreiheit, Terminvergabe) selbst und beantworten Sie sie direkt.
- Prüfen Sie das Feld regelmäßig auf neue Einträge, denn jeder Nutzer kann eine Frage stellen und beantworten.
- Korrigieren Sie falsche oder irreführende Antworten Dritter durch eine eigene, sachliche Ergänzung.
- Markieren Sie eindeutig falsche Angaben zur Prüfung, statt sie unkommentiert stehen zu lassen.
Da die klassische Chat-Funktion im Profil ausgelaufen ist, verlagert sich die direkte Kommunikation zunehmend auf die eigene Website. Ein gut sichtbares Kontaktformular oder ein Chat, der Anfragen automatisch qualifiziert und bei Bedarf an einen Mitarbeiter übergibt, schließt diese Lücke, ohne dass Anfragen im Profil selbst untergehen.
Strukturierte Daten und die Verknüpfung mit der Website
Ein optimiertes Unternehmensprofil wirkt stärker, wenn die eigene Website dieselben Angaben in einer für Suchmaschinen lesbaren Form bestätigt. Genau das leisten strukturierte Daten nach dem LocalBusiness-Schema, die Google auf der Startseite oder der Über-uns-Seite ausliest.
- Hinterlegen Sie mindestens die Properties name, address, telephone und openingHours im Schema-Markup.
- Ergänzen Sie contactPoint für spezifische Kontaktwege wie Kundenservice oder Terminvergabe.
- Fügen Sie logo als Bildverweis hinzu, damit Google es Ihrem Markenauftritt zuordnen kann.
- Nutzen Sie ein CMS-Plugin zur Erstellung des Markups, wenn eigene Entwicklerressourcen fehlen.
- Prüfen Sie das Ergebnis mit dem Rich-Results-Test, bevor Sie es live schalten.
Die Entwicklerdokumentation zu LocalBusiness listet die empfohlenen Properties vollständig auf und zeigt, wie Google diese Daten zur besseren Zuordnung in Suchergebnissen und Knowledge Panels nutzt. Ein technischer Leitfaden zur Praxiswebsite für Google beschreibt die konkrete Umsetzung auf einer Website Schritt für Schritt.
Profi-Tipp: Prüfen Sie das Markup nach jedem Website-Relaunch erneut, denn viele Vorlagenwechsel löschen strukturierte Daten unbemerkt.

Monitoring: Welche Kennzahlen regelmäßig zählen
Ein Profil einmal einzurichten und dann nie wieder anzusehen, ist der häufigste Fehler überhaupt. Google liefert über die Insights-Funktion konkrete Zahlen zu Profilaufrufen, Suchbegriffen und Interaktionen, die sich wöchentlich und quartalsweise auswerten lassen.
- Prüfen Sie wöchentlich neue Bewertungen und Fragen im Q&A-Feld.
- Sichten Sie monatlich die Insights zu Klicks auf Wegbeschreibung, Website und Anrufe.
- Vergleichen Sie quartalsweise, welche Suchbegriffe zum Profil geführt haben, und passen Sie Kategorien oder Beschreibung entsprechend an.
- Benennen Sie eine feste Person oder ein Team für die Pflege, damit Verantwortung nicht zwischen mehreren Personen verloren geht.
| Kennzahl | Prüfintervall | Aussagekraft |
|---|---|---|
| Profilaufrufe | wöchentlich | zeigt Reichweite in Suche und Karten |
| Suchbegriffe | monatlich | zeigt, wie Kunden das Unternehmen finden |
| Klicks auf Wegbeschreibung | monatlich | zeigt Interesse an einem Besuch vor Ort |
| Anrufe über das Profil | wöchentlich | zeigt direkte Kontaktaufnahme |
Checkliste: Die häufigsten Fehler auf einen Blick
Bevor Sie weiterlesen, lohnt sich ein schneller Abgleich mit den typischen Stolperfallen, die Profile immer wieder ausbremsen.
- Profil unverifiziert oder doppelt angelegt: zuerst claimen, dann verifizieren.
- NAP-Daten weichen von Website oder Verzeichnissen ab: alle Quellen abgleichen.
- Kategorie beschreibt nicht das Kerngeschäft: Hauptkategorie präzisieren.
- Fotos seit Monaten unverändert: monatlich neues Material ergänzen.
- Bewertungen bleiben unbeantwortet: feste Antwortroutine einführen.
- Strukturierte Daten fehlen oder sind veraltet: nach jedem Relaunch erneut prüfen.
Bei einer plötzlichen Profil-Einschränkung hilft meist nur der direkte Weg über die offizielle Google-Hilfe, verbunden mit den oben genannten Nachweisdokumenten.
Wie kontinuierliche Pflege stärker wirkt als Einmalaktionen

Ein Unternehmensprofil einmalig auf Hochglanz zu bringen und dann liegen zu lassen, bringt selten den erhofften Effekt. Google bevorzugt aktive Profile gegenüber statischen, und genau darin liegt der Unterschied zwischen einer einmaligen Optimierung und einem echten Pflegeprozess. HYPED begleitet seit 13 Jahren Onlineshops, Kanzleien, Praxen und Dienstleister bei genau dieser fortlaufenden Sichtbarkeitsarbeit, mit einem Growth-Ansatz statt klassischer Agenturbetreuung.
Der Unterschied zeigt sich meist erst nach einigen Monaten: Wer Fotos, Beiträge und Bewertungsantworten in einen festen Rhythmus bringt, sammelt Signale, die sich addieren, während punktuelle Kampagnen schnell wieder verpuffen. Diese Beobachtung deckt sich mit einem Ansatz zur lokalen Suchmaschinenoptimierung, der kontinuierliche Pflege klar vor Einzelmaßnahmen stellt. Am Ende zählt weniger, wie perfekt ein Profil an einem einzigen Tag aussieht, sondern wie verlässlich es über Monate gepflegt wird.
— Dominic
HYPED Organic Growth System als Unterstützung im Alltag
Wer die Zeit für wöchentliche Beiträge, monatliche Fotopflege und laufendes Monitoring nicht aufbringen kann, muss deshalb nicht auf Sichtbarkeit verzichten. Das HYPED Organic Growth System übernimmt genau diesen fortlaufenden Teil der Arbeit, für 379 € im Monat, monatlich kündbar.
Enthalten sind unter anderem ein GEO-Audit zur Sichtbarkeit in klassischer Suche und in KI-Antworten, bis zu 30 Artikel im Monat aus einer eigenen Content-Strategie, KI-Sichtbarkeits-Monitoring sowie ein monatlicher Report mit priorisierten Handlungsempfehlungen.
- Geeignet für Unternehmen ohne eigene Marketingabteilung, die dennoch sichtbar bleiben wollen.
- Geeignet als Zweitmeinung für Unternehmen, die eine bestehende Agentur überprüfen lassen möchten.
- Kein Fremdzugriff auf Konten, volle Kontrolle bleibt beim Kunden.
Wer zusätzlich Kundenanfragen rund um die Uhr qualifizieren möchte, findet mit Hyped Pulse einen hybriden KI-Chat, der Anfragen vorqualifiziert und bei Bedarf an einen Mitarbeiter übergibt. Wer zunächst prüfen möchte, wo die eigene Sichtbarkeit aktuell steht, kann das über den kostenlosen Sichtbarkeits-Check tun.
Quellen
Für tiefere Einblicke lohnt sich der direkte Blick in die Originalquellen: die Hilfe zu lokalen Suchergebnissen erklärt die Rankingfaktoren im Detail, die Richtlinien zu Rezensionen regeln, was beim Bewertungssammeln erlaubt ist, und die Entwicklerdokumentation zu LocalBusiness beschreibt die technische Umsetzung strukturierter Daten. Wer strukturierte Daten praktisch umsetzen will, findet ergänzend eine Anleitung zur Praxiswebsite.
FAQ
Wie lange dauert die Verifizierung eines Google Unternehmensprofils?
Die Dauer hängt von der gewählten Methode ab: Telefon oder SMS funktionieren oft sofort, während die Verifizierung per Postkarte mehrere Werktage in Anspruch nimmt. Welche Methoden verfügbar sind, zeigt Google direkt im Verifizierungsprozess an.
Darf ich Kunden für eine Google Bewertung belohnen?
Nein, Anreize wie Rabatte oder Geschenke für eine Bewertung sind laut den Richtlinien zu Rezensionen ausdrücklich untersagt. Erlaubt ist lediglich, alle Kunden gleichermaßen und ohne Gegenleistung um eine Bewertung zu bitten.
Wie oft sollte ich mein Unternehmensprofil aktualisieren?
Neue Fotos und Beiträge sollten mindestens monatlich, teils wöchentlich erfolgen, da Google aktive Profile gegenüber statischen bevorzugt, wie die Hilfe zu lokalen Suchergebnissen beschreibt. Öffnungszeiten und Kontaktdaten sollten sofort nach jeder Änderung korrigiert werden.
Was gehört unbedingt in die Unternehmensbeschreibung?
Die Beschreibung sollte das Kerngeschäft, ein Unterscheidungsmerkmal und einen Kontaktweg in wenigen Sätzen benennen, ohne Links oder Keyword-Häufung. Google erlaubt hier freien Text, verbietet aber HTML-Formatierung und irrelevante Verweise auf externe Seiten.
Kann ich eine unangemessene Google Bewertung entfernen lassen?
Sie können eine Bewertung über die Meldefunktion für unangemessene Rezensionen melden, eine Entfernung erfolgt aber nur bei nachgewiesenem Richtlinienverstoß. Bei erpresserischen Bewertungen greift ein gesonderter Meldeprozess mit höherer Bearbeitungspriorität.
